Blubb. Mit einer kolossalen Woge verschwand der Wassermann ebenso blitzschnell wie er erschienen war.
Die Gischt ebbte ab, die Ausläufer platschten ans Ufer. Das Laub in den Bäumen kam zur Ruhe.
Jetzt war es wieder mucksmäuschenstill.
Kein Blatt regte sich. Keine Ameise kratzte sich das Bäuchlein. Die Mondsichel lag auf dem Rücken und warf ihr blasses Lichtlein auf den stillen Tümpel.
Jetzt war niemand mehr da. Den Störenfried hatte der Wassermann verspeist. Kein Vöglein sang, kein Zweiglein brach.
Hatte das Scheusal wirklich alle aufgefressen? Werden wir Prinzzzi wirklich nie wieder sehen? Das wäre doch sehr traurig!
Jetzt! Ein Geklapper? Woher kam das?
Klappeklack klickklickklick klack.
Da hinter dem Lindenbaum! Prinz Baum und sein Zähnegeklapper! Angstschlotternd aber heilfroh, dass der Spuk ein Ende hatte, tappten und zappelten die drei Helden aus ihrem Versteck hervor.
Prinzzzi, Prinzessin Linden, und Prinz Baum. Unversehrt und erschöpft. Tief durchatmen!
Was war es denn, das der Wassermann gefressen und mit sich in die Tiefe gerissen hatte? Es waren doch noch alle da!
"Das trockene Blatt", flüsterte Prinzzzi.
"Das trockene Lindenbaumblatt hat ihn aus dem Schlaf gerissen!"
"Dann hat er es verspeist!", raunte Prinzessin Linden.
"Hahaha klappeklack klickklick!", kicherte und klapperte Prinz Baum abwechselnd, "davon wird er nicht satt klack klickklack!"
"Leise! Sonst frrrrrisst er uns auch auf!" Prinzessin Linden legte den Zeigefinger an die Lippen.
"Schschsch..."
Der Grützenschleier hatte sich jetzt fast geschlossen, nur an einer Stelle lag die Wasseroberfläche noch frei. Dort beugten sich die Prinzessin und die beiden Prinzen über den Tümpel. Prinzzzis drei Tönchen auf seinem Krönchen drei Tönchen gurgelten sachte.
"Ich kann etwas sehen!", säuselte Prinzessin Linden.
"Was?"
"Ich sehe ein Lichtlein!"
"Ja!", wisperte Prinzzzi.
"Ich auch klick klack!", bestätigte Prinz Baum.
"Es flackert!"